Michelle – Service Par Excellence

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Auszug aus Michelle – Service Par Excellence

Buch 3 der Caro Serie

In der BoutiqueMichelle - Service par Excellence

Die schwarze Mercedes Limousine parkte an diesem späten Herbstnachmittag direkt vor der schicken Boutique in der Wiesbadener Innenstadt. Die Fahrerin war eine elegant gekleidete Frau mittleren Alters und der Mann, der aus dem Beifahrersitz ausstieg, war ebenfalls gut gekleidet und in etwa dem gleichen Alter.

Den gleichen Parkplatz hatten die beiden bereits vor einer Woche besetzt, als sie die Boutique zum ersten Mal betreten hatten. Caro und Thomas Schneider waren ein Ehepaar, gut situiert, sie eine leitende Angestellte einer großen deutschen Bank, er selbstständig mit einer Internetfirma. Die beiden führen eine glückliche Ehe, und dazu gehörte es auch, Seitensprünge gemeinsam durchzuführen. Spätestens nach ihrer schicksalhaften Begegnung mit der Studentin Andrea und dem gemeinsamen Erlebnis mit Susan in New York sah Caro auch auf hübsche Frauen, um ihr Sexleben aufzufrischen. Natürlich kam dies Thomas sehr gelegen, er hatte ohnehin Mühe, seine Augen – oder besser, seine Hände – vom weiblichen Geschlecht zu lassen. Das Arrangement bestand schon lange und hatte sich bewährt. Es bedeutete gleichzeitig, dass sich beide nie betrügen und sich nie anlügen mussten, um fremd zu gehen, um ein wenig Spaß außerhalb der Beziehung haben zu können. Voraussetzung war nur, dass sie die jeweiligen Abenteuer gemeinsam planten und durchführten.

Weil es eben „außerhalb der Beziehung“ gar nicht gab, sondern alles in beiderseitigem Einvernehmen innerhalb der Ehe stattfand.

Die junge Verkäuferin in der besagten Boutique hatte beiden von Anfang an gefallen, eine hübsche, junge Frau mit einer traumhaften Figur. Und nett war sie auch noch, aufmerksam, nicht aufdringlich und wie Thomas später bemerkte, schien sie sogar etwas schüchtern zu sein. Nachdem sie damals die Boutique wieder verlassen hatten, unterhielten sie sich auf dem Weg nachhause.

Wie fandest Du denn die Kleine?“ hatte Caro ihren Mann gefragt. „Sehr hübsch und nett. Wieso?“ hatte Thomas erwidert, wobei er sie schelmisch anlächelte, da er schon genau wusste, worauf die Frage eigentlich abzielte.

Nun ja, ich dachte nur, mir hat sie auch gut gefallen, und ich muss zugeben, dass ich sie gerne einmal vernaschen würde mit Dir!“ „Ach was!“ entfuhr es Thomas. In dieser Nacht liebten sie sich leidenschaftlich, und beide waren dabei mit ihren Gedanken nicht ganz bei der Sache…