John Delto im Gespräch mit Hans Georg Birkenfeld – 1

Die Kunst der Verführung

Die Kunst der Verführung H.G. Birkenfeld Alex Reacher

John Delto im Gespräche mit Hans Georg Birkenfeld, Bestsellerautor von „Die Kunst Der Verführung – Strategie und Technik eines Alpha Mannes“

JD: Herr Birkenfeld, zunächst einmal vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, uns ein paar Fragen zu Ihrem neuen Buch zu beantworten.

HGB: Das ist doch selbstverständlich, und auch in meinem Sinne, oder?

JD: Wir kennen Sie als Autor von Ratgebern über Beziehungskrisen, wie Ihr Buch „Aus und Vorbei? Noch lange nicht“, das schon seit längerer Zeit seinen Platz in der Bestsellerliste von Amazon Kindle behauptet. Dabei geht es darum, wie man Krisen in einer Beziehung, bzw. sogar eine Trennung, überwindet. Ihr neues Buch jedoch widmet sich der Anbahnung einer Beziehung, oder wie der Title verrät, um die Phase der Verführung. Innerhalb von nur drei Tagen wurde das Buch über 1.000-mal herunter geladen. Haben Sie mit diesem Erfolg gerechnet?

HGB: Nein. Natürlich weiß ich, dass es eine rege Nachfrage auf diesem Gebiet gibt, aber mit so vielen Downloads haben wir alle nicht gerechnet.

JD: Einige unserer Leser meinten, es sei wohl sehr ausschließlich aus dem Blickwinkel des Mannes geschrieben.

HGB: Das ist in der Tat so. Mit meinem Co-Autor, Alex Reacher, habe ich versucht, die vielen Stolpersteine bei der Anbahnung einer Beziehung, also angefangen beim Kennenlernen, aufzuzeigen und aus dem Weg zu räumen. Viele Männer kommen erst gar nicht dazu, in einer Beziehung eine Krise zu haben, weil es bereits bei dem ersten Kontakt zu Fehleinschätzungen kommt.

JD: Sie sprechen von Techniken und Strategien. Glauben Sie wirklich, dass es auf Technik ankommt, wenn ein Mann eine Frau kennen lernen möchte?

HGB: Natürlich nicht ausschließlich. Aber es gibt nun einmal in der Verhaltensforschung klare Muster, die in dieser Phase vorkommen, und die man auch klar erkennen und nutzen kann. Wenn ich einem Mann sage, es gibt da eine Technik, geht er viel mutiger und zuversichtlicher an die Sache heran, weil er Technik im weitesten Sinne kennt und somit glaubt, in der Lage zu sein, technischen „Handlungsanweisungen“ auch folgen zu können. Das nimmt ihm auch ein gutes Stück der Angst davor, zurück gewiesen zu werden, eine der Hauptängste vieler Männer, wenn es darum geht, Frauen einfach nur anzusprechen.

JD: Sie gegeben sich mit Ihrem Buch in die diffusen Gefilde der so genannten Pick Up Artist, der Verführungskünstler, dessen einziges Ziel es ist, Frauen aufzureißen und ins Bett zu schleppen.

HGB: Diesem Eindruck möchte ich gleich entschieden entgegen treten. Alex hat mit mir den Teil des ersten Augenblicks, des Blickkontaktes und der ersten Gesprächsführung geschrieben, und Sie haben in einem Recht, er ist ein echter Künstler darin, Frauen für sich zu gewinnen. Ich habe ihn oftmals beobachten können, er ist unglaublich. Aber es kommt doch immer darauf an, was sich aus der Beziehung entwickelt. Ob es bei einer Nacht bleibt, oder eine längere Beziehung daraus wird, entscheiden immer noch beide Beteiligten. Aber dazu muss eine Beziehung ja aber erst einmal initiiert werden, oder?

JD: Trotzdem. Eine unserer Editorinnen hat einige Stellen des Buches als glatt frauenfeindlich bezeichnet. So sprechen Sie oft von Zielen und davon, das Ziel zuent-personifizieren. Das nenne ich aber zumindest grenzwertig.

HGB: Das Buch erhebt auch nicht den Anspruch, sich an die katholische Morallehre anzulehnen. In dem Zusammenhang wollte ich nur klarmachen, dass man sich am Anfang eher auf die Signale konzentrieren sollte, die von den Frauen kommen. Es ist für viele Männer einfacher, sich einer Frau zu nähern, ohne sich um ihre Persönlichkeit zu kümmern. Sie gefällt ihm ja auch, und wenn er die Signale richtig gedeutet hat, gefällt er ihr ja auch. Persönliche Dinge kommen später, sie müssen später kommen. Machen wir uns nichts vor, beide merken sehr schnell, ob sich etwas tut, ob ein Funke überspringt oder nicht. Dann allerdings wird ein Gespräch ohnehin schnell persönlich.

Wird fortgesetzt!

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